Voelkner: Die Versandkosten „Flatrate“

Als langjähriger Voelkner-Kunde musste ich heute feststellen, dass die ehemalige Versandkosten-Flatrate nicht mehr dass ist, was sie einmal war: Eine jährliche Einmal-Zahlung zur Abgeltung aller Versandkosten. Ich finde, das war eine Rückmeldung als Kunde wert:

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Kundennummer bei Ihnen ist x……. .

Seit vielen Jahren bin ich Kunde bei Voelkner, mit durchaus nicht marginalem Umsatz.

Sehr zufrieden war ich immer mit Ihrem Angebot einer Versandkosten-Pauschale fürs ganze Jahr. Diese lag ehemals bei rund 15 Euro, und alles war versandkostenfrei. Klar, dass Kleinstbestellungen dabei für Sie nicht immer immer lukrativ waren. Aber solche Kosten sind m.E. als Aufwendungen für die Kundenbindung zu betrachten, denn selbstverständlich werden ja auch deutlich größere Bestellungen getätigt, jedenfalls von mir.

Als ich nun im Juni diese Option erneuerte, musste ich zunächst eine 33 prozentige Erhöhung des Pauschalpreises von rund 15 auf 20 Euro feststellen, was mich natürlich nicht erbaute. Dennoch buchte ich, und hatte nun heute erstmalig vor, eine kleinere Bestellung bei Ihnen aufzugeben (die anderen waren alle größer).

Dabei musste ich die hässliche Erfahrung machen, dass ich wohl übersehen hatte, dass diese sogenannte Flatrate nicht so flat ist, wie die Bezeichnung suggeriert: Nicht nur ist diese wie gesagt nun deutlich teurer, sondern auch erst ab 10,00 Euro Einkaufswert gültig. Das ist mir bei der Buchung wohl entgangen. Denn selbstredend hätte ich es mir dann natürlich anders überlegt. Eine sogenannte Versandkosten-„Flatrate“ ist nämlich absolut keine, wenn bei jedem Einkauf unter 10 Euro am Ende doch Versandkosten fällig werden.

Nun denn, das werde ich kaum ändern können.

Aber Sie sollten wissen: Diese Flexibilität, (nämlich auch mal für ein paar Euro wieder bei Ihnen vorbei zu schauen), war eine starke Bindung an Ihr Angebot, und hat auch meist dazu geführt, dass ich am Ende jenseits der 30, 40, 50 Euro gelandet bin, obwohl ich das eigentlich gar nicht vor hatte: Mein Einkauf für die letzten fünf Bestellungen bei Ihnen hatte einen Wert von mehr als 700 Euro.

Vorbei.

Ich habe meine Bestellung bei Voelkner heute logischerweise abgebrochen, und bei Amazon bestellt. Ein LAN-Kabel für 2,22 Euro kommt bei Ihnen mit Versand am Ende auf über sieben Euro. Bei Amazon, versandkostenfrei, auf 4,68 Euro.

Wer sich bei der aktuellen Marktentwicklung von kurzzeitigen Kostendeckungs-Effekten durch z.B. die Erhöhung der Versandkosten blenden lässt, hat offensichtlich den Knall noch nicht gehört: Banggood, AliExpress et.al. stehen längst ante portas.

Denn im Schnitt drei Wochen Wartezeit, die kümmern mich nicht, mir wirds nämlich niemals langweilig. Aber jedes mal 5 Euro oder mehr für den Versand bezahlen zu müssen, obwohl ich doch schon 20 Euro für eine sogenannte Flatrate bezahlt habe, das mache ich schlicht nicht mit.

Dumm gelaufen.

Jedenfalls wünsche ich Ihnen mit diesem Modell viel Glück!

 

Alles Gute,
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Why Not Python ?

There once was an article in Linux Journal written by Eric Raymond, which describes why Eric started to use Python. For me, there are some strong reasons not to use Python, at least not for major tasks, As ‚Why Python‚ was written in English, I do my counterpart ‚Why not Python‚ in English as well.

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