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	<title>hermanns.net &#187; Canon</title>
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	<description>... wieder da!</description>
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		<title>Die Canon G11, der erste Eindruck ist zwiespältig</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 18:29:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>emax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Canon]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[G11]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Seit heute bin ich im Besitz einer Canon G11, zu der ich heute erste Eindrücke sammeln konnte. Und die sind zwiespältig.</p> Lieferumfang: Ein kleines Schächtelchen mit Kamera, Akku, Ladegerät, Riemen, einer Kurzanleitung, CD, USB-Kabel, einem AV-Kabel &#8211; und das war&#8217;s. Handbuch? Fehlanzeige. Das darf der Kunde, der nach dem Willen Canons dafür knapp 600 Euro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute bin ich im Besitz einer Canon G11, zu der ich heute erste Eindrücke sammeln konnte. Und die sind zwiespältig.<span id="more-200"></span></p>
<ul>
<li><strong>Lieferumfang:</strong> Ein kleines Schächtelchen mit Kamera, Akku, Ladegerät, Riemen, einer Kurzanleitung, CD, USB-Kabel, einem AV-Kabel &#8211; und das war&#8217;s. Handbuch? Fehlanzeige. Das darf der Kunde, der nach dem Willen Canons dafür knapp 600 Euro auf den Tisch legen soll, sich selber ausdrucken und dann binden lassen. Alternativ empfiehlt sich auf Spaziergängen die Mitnahme eines Laptops, damit man im Zweifel auf der CD nachsehen kann, was nicht in der Kurzanleitung steht. Na toll. Haben die sie noch alle? Das ist eine Frechheit, in echtem Geld hat man immerhin deutlich über 1000 DM für den Spass hinzulegen.</li>
<li> <strong>Anfassgefühl:</strong> eher gemischt. Teile der Kamera wirken hochwertig, andere dagegen sind schlicht schieres Plastik. Das schmälert den guten Eindruck enorm.</li>
<li> <strong>Handlichkeit:</strong> Die Kamera ist etwas kleiner als ich erwartet hatte, das ist zunächst mal gut. Allerdings lässt sie sich schlecht halten: es gibt keinen Griffwulst wie z.B. bei der A710. Ich habe solche Kritik früher immer für Blödsinn gehalten &#8211; weil ich eben stets Kameras hatte, die gut in der Hand liegen. Das ist bei der G11 definitiv nicht so, man hat kein sicheres Gefühl damit. Die Kamera wirkt überdies ziemlich kopflastig, was offenkundig an der Ausführung des Objektivs liegt, da wurde nicht am Material gespart.</li>
<li> <strong>Ergonomie:</strong> Das Gehäuse ist über und über mit Knöpfen und Drehrädchen bedeckt, was für den schnellen Zugriff auf viele Funktionen durchaus nützlich ist. ISO-Verstellung per Einstellrad, Modus (Av/Tv etc.) ebenso, und auch die Belichtungskorrektur ist per Rädchen schnell gemacht, sehr schön. Außerdem gibt es einen programmierbaren Button, insgesamt eine recht vollständige Ausstattung an Bedienelementen. Das hat aber auch einen gravierenden Nachteil: Man weiß gar nicht, wo man seine Finger zum Halten hin tun soll, fast mit Sicherheit drückt man dabei unbeabsichtigt irgendeinen Knopf. In Verbindung mit dem fehlenden &#8220;Griff&#8221; ist das durchaus ein Problem- Ob ich mich daran gewöhnen kann wird sich zeigen.</li>
<li> <strong>Display:</strong> Das Schwenkdisplay entschädigt natürlich für die o.g. Schattenseiten. Ich hatte mir schon immer eine Kamera mit so einem Display gewünscht, nur war so etwas in Verbindung mit IS von Canon nicht zu bekommen, die G11 bietet es endlich.</li>
<li> <strong>Stromversorgung:</strong> ein dickes Ärgernis, statt Eneloops wieder ein Spezialakku. Wie lange der hält weiß ich noch nicht, aber ich kann in keinem Fall von meinem meist mitgeführten Energievorrat in Form von Eneloops profitieren, und das geht mir schon gehörig auf den Senkel.</li>
<li> <strong>Blitz:</strong> das eingebaute Blitzchen ist für Notfälle durchaus besser als es aussieht. Sehr schön ist der zusätzliche Blitzschuh.</li>
<li> <strong>Menüs:</strong> Die Software ist sehr umfangreich und wartet mit jeder Menge angenehmer und überraschender Möglichkeiten auf. Es finden sich aber immer noch Canon-typische Umständlichkeiten, aber &#8220;schön&#8221; ist das alles auf jeden Fall: Animierte Bilderanzeige, farblich gut abgestimmte Menüs und gut ablesbare Anzeigen und Fonts machen die Benutzung sehr angenehm.</li>
<li> <strong>Anzeigen:</strong> Da müssen wir uns bei den <a title="CHDK" href="http://chdk.wikia.com/wiki/CHDK">CHDK</a> Leuten bedanken: Ganz offensichtlich hat Canon sich eine Menge von den Hackern abgeguckt, und bietet jetzt  endlich auch CHDK-Features wie Live-Histogramm, Batteriestandsanzeige und teilweise konfigurierbare Displayanzeigen z.B. mit Symbolen für den Weißabgleich und viele andere nützliche Einstell-Informationen. Wüsste ich es nicht besser, würde ich glauben, die neueste Version von CHDK liefe auf der G11, es sieht teilweise auch sehr ähnlich aus.</li>
<li> <strong>Bildqualität:</strong> nicht zufrieden war ich heute auf den ersten Blick mit dem automatischen Weißabgleich unter bewölktem Himmel. Aber wenn man selber Hand anlegt, entstehen sehr ansprechende Aufnahmen hoher Qualität, und darauf kommt es letztlich an. Zum Rauschen kann ich noch nicht viel sagen.</li>
<li><strong>Geschwindigkeit:</strong> Sie ist nach dem Einschalten schnell da. Ansonsten würde ich die Geschwindigkeit (Auslöseverzögerung, Zwangspause zwischen zwei Aufnahmen) als akzeptabel bezeichnen, Begeisterung kommt nicht auf, aber man kann damit gut leben. Eine Serienbildfunktion die den Namen auch verdient hätte gibt es nach meiner Auffassung nicht. Aber das muss eine Kompaktkamera m.E. auch nicht bieten, nur hätte man konsequenterweise besser auf die Einstellung für Serienbildaufnahmen verzichten sollen.</li>
<li><strong>Merkwürdig:</strong> Es scheint nach der Aufnahme offenkundig nur in der grünen Vollautomatik eine Bilderrückschau zu geben. In allen anderen Betriebsarten muss man nach der Aufnahme erst umständlich den Wiedergabeknopf drücken, um sein Bild zu sehen, ohne diese Aktion tut sich auf dem Monitor &#8211; gar nichts, es bleibt das Sucherbild. Hallo? Da hat Canon sich aber angestrengt, und tatsächlich doch noch eine weitere Möglichkeit gefunden, einem das Leben schwer zu machen, was soll der Scheiß? <em>(siehe Nachtrag unten)</em></li>
<li> <strong>Fazit:</strong> Die Kamera hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Während meine A710 wesentlich solider daherkommt und wie aus einen Guss wirkt, hält die G11 dieses Niveau nicht auf allen Ebenen durch. Sie liegt auch bei weitem nicht so gut in der Hnd wie die A710. Dafür spürt man aber, dass man es mit einer neuen Kamerageneration zu tun hat: Eine wesentliche modernere Software, das Klappdisplay und die Bildqualität sind die großen Stärken der G11. Sie ist angesichts einiger Plastikteile, des fehlenden Handbuchs und einiger anderer Unstimmigkeiten fraglos deutlich überteuert, und wäre auch zu einem geringeren Preis nicht uneingeschränkt empfehlenswert. Wenn man der G11 noch eine Bilderrückschau in allen Betriebsarten spendiert  &#8211; denn wo sonst liegen die großen Vorteile der Digitaltechnik, wenn nicht in sofortiger Begutachtung des Ergebnisses? &#8211; wenn man das nun noch mit AA-Akkus, einem durchgängig robusten Gehäuse und besserer Handlichkeit kombiniert, dann wäre die G11  fast perfekt.</li>
</ul>
<p>Aber Canon ist eben nicht perfekt.</p>
<p>Ob ich sie noch mal kaufen würde? Ich bin mir nicht sicher.</p>
<p><strong>Nachtrag</strong> (15. November 2009) : Nach einem Reset auf Werkseinstellungen lässt sich die Bilderrückschau in allen Modi wieder aktivieren. Laut Handbuch ist die Verfügbarkeit dieser Einstellung von der &#8220;Registrierung&#8221; des jeweiligen Modus abhängig, und kann deshalb &#8211; abhängig von der genannten &#8220;Registrierung&#8221; &#8211; also auch deaktiviert sein, was wohl bei meiner G11 der Fall war. Allerdings habe ich bislang nicht heraus bekommen, wie eine solche Blockade wieder rückgängig gemacht werden kann.Das CD-Handbuch lässt an dieser Stelle sehr zu wünschen übrig.</p>
<p>Aber immerhin zeigt der Monitor jetzt nach jeder Aufnahme sofort das Ergebnis an. Alles andere wäre auch inakzeptabel gewesen.</p>
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		<title>Canon vs. Nikon</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 12:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>emax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Canon]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Nikon]]></category>
		<category><![CDATA[1D]]></category>
		<category><![CDATA[5D Mark II]]></category>
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		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Systemwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Wechsel]]></category>

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		<description><![CDATA[Systemwechsel von Canon zu Nikon: Warum sich das für mich gelohnt hat, und weshalb ich so zufrieden mit meiner Entscheidung bin. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Herbst 2009 hatte ich meine gesamte Canon Ausrüstung verkauft  und zu Nikon gewechselt. Bis dahin besaß ich eine Canon EOS 1D Mark-III und eine EOS 5D, zusammen mit einer Reihe der besten Canon-Objektive aus der L-Serie, mit Brennweiten von 15-500mm. Mit meiner D700 habe ich nun die Robustheit der 1D3 und fast deren Geschwindigkeit (mit Zusatzgriff), das Vollformat der 5D,  das Beste zur Zeit im KB-Sektor erhältliche Rauschverhalten in Verbindung mit der ebenfalls vielleicht besten Bildqualität in diesem Bereich, und obendrein eine Ausstattungsfülle, die es im Canon Lager so schlicht nicht zu kaufen gibt.</p>
<p>Ein Fotofreund wollte wissen, ob ich mit meiner Entscheidung denn nun zufrieden sei.  Hier ist die Antwort:</p>
<p><span id="more-212"></span></p>
<blockquote><p>Hallo Martin!</p>
<p>Jetzt mal etwas mehr zu meinen Nikon-Eindrücken. Ich hab sie ja erst   seit 10 Tagen, also ist mein Urteil vorläufig.</p>
<p>Zunächst: Canon-Kameras sind schöner. Sagt meine Frau. Vielleicht hat sie ja Recht. Und tatsächlich habe ich dazu später auch noch eine nicht ganz freundliche Anmerkung.</p>
<p>Ich bleibe aber zunächst bei den Tatsachen:</p>
<p>- 12MP, Vollformat. Genau was ich gesucht habe und von Canon nicht bekommen kann, schon gar nicht für 1850 Euro. Jetzt nicht und auch in Zukunft nicht. Das war und ist k.o. Kriterium, und ich bin sooo froh, dass ich meine Lösung gefunden habe.</p>
<p>- Robust wie keine Canon. Ich kenne solche Haptik und Robustheit nur noch von der F5, und das ist ja bekanntlich auch eine Nikon. Natürlich kann ich das nicht durch Defekte oder Stress-Tests substantiieren. Aber wenn Du mal eine D700 in die Hand nimmst, weißt Du was gemeint ist. Das gleiche mit den Objektiven, die fühlen sich an wie aus Gusseisen. <a title="Der Antartica 2008 Bericht auf Luminous Landsacpe" href="http://www.luminous-landscape.com/essays/antarctica-2009-worked.shtml" target="_blank">Der Antartica 2009 Bericht auf Luminous Landsacpe bestätigt diesen Eindruck</a>: 25% aller 5DMk-II versagten teilweise, aber keine einzige D700. Soviel Zufall kann es nicht geben, zumal im Jahr davor ebenfalls auffällig viele Canons den Abgang gemacht hatten.</p>
<p>- Handhabung. Das ist das dickste Thema. Ich bin ja vor Jahren eigentlich zu Canon zurück, weil mir die Nikon-Bedienung im Vergleich zu den Canons nicht gefiel. Wie kann das mittlerweile also so anders sein? Die Antwort ist: Meinem damaligen Vergleich lagen meine Erfahrungen mit Analogkameras zugrunde, namentlich mit der genialen A1. Bis heute ist die Ein-Finger Bedienung dieses Bodys für mich unerreicht. Und mit dieser Prägung waren die Nikons (F80, F90 etc.) für mich nie richtig &#8220;passend&#8221;.Aber nun haben wir Digitalkameras, mit Monitoren und ganz anderen Verstell-Anforderungen als je zuvor: Weißabgleich, Bilderrückschau, ISO-Verstellung, Bracketing und was-weiss-ich alles. Da fällt der Vergleich (den ich vorher nie machen konnte) nun eindeutig für die Nikons aus.</p>
<p>Es ist ja eine Offenbarung, wie anders und wie viel bequemer und in die Hand konstruiert sich die D700 gegenüber jeder digitalen Canon zeigt, die ich bisher in den Händen hatte. Das kann ich in seiner Fülle gar nicht rüber bringen, es sind einfach zig kleine und kleinste Details, die das Gesamtbild ausmachen.</p>
<p>z.B. gibt es eine Konfigurations-, Einstellungs- und Belichtungsübersicht, die ihresgleichen sucht, und obendrein noch direkte Veränderungen sozusagen &#8220;on Screen&#8221; erlaubt, ohne in die Menüs einsteigen zu müssen. Die ganze Kamera lässt sich im Prinzip mit einer Hand &#8220;fahren&#8221;, wenn man sich das entsprechend konfiguriert. Wenn ich z.B. meine 1D oder 5D hoch nahm, und sie war versehentlich abgeschaltet, musste ich sie erst umgreifen und hinten einschalten. Bei der Nikon liegt der Einschalter am Auslösefinger. Kostet 0,2 Sekunden, genial.</p>
<p>Oder Bilder löschen: Bei Canon: Löschtaste drücken, Frage: &#8216;Löschen&#8217; oder &#8216;Abbrechen&#8217;, Cursor steht auf &#8216;Abbrechen&#8217;. Drehung mit dem Rad oder klick mit dem Vierwegeknopf um den Cursor auf &#8216;löschen&#8217; zu stellen, Bestätigunsgtaste drücken. Bei Nikon: zwei mal Löschtaste, fertig.</p>
<p>Oder die Programmierbarkeit diverser Knöpfe, die kann ich mir einstellen wie es mir am bequemsten ist. Oder vier Weißabgleichsspeicher, mit aussagekräftigen Namen benennbar. Oder Weißabgleich per Expodisc, aber ohne ein Foto machen zu müssen. Oder oder oder.</p>
<p>- Das System: ja, das gibts bei Nikon noch. Zum Beispiel Winkelsucher. Oder Balgengeräte. Oder die 200er CLS-Blitze mitsamt Halterungen für den Makroeinsatz, aber auch als Slaves in komplexen Sets einsetzbar. Ich habe viel mehr den Eindruck, mich wieder in einem &#8220;System&#8221; zu befinden, wie das zu Canon F1 oder Nikon F3 Zeiten noch der Fall war.</p>
<p>- Blitzen: Da tun sich neue Türen auf. Dirk Wächters &#8220;Heute schon geblitzt&#8221; gerät da im Vergleich schlicht zum peinlichen Kinderbuch, das CLS ist einfach Lichtpower pur, und intuitiv zu verstehen. Und bereits mit einem einzigen Blitz habe ich auf Anhieb meist die Ergebnisse, die ich mir vor der Aufnahme vorstelle, einfach weil ich alles so einstelle, wie mein fotografischer Menschenverstand mir das sagt. Das reicht, und es funktioniert bestens. Hinzu kommt, dass z.B. ein SB-800 bereits mit Lee-Folie und Diffusor geliefert wird, so macht das einfach Spaß.</p>
<p>- Der Autofokus: es gibt sicher keinen perfekten Autofokus, aber was mit der D700 geht, und zwar spontan und wiederholbar sicher, das ist nahe dran. Zielen, fokussieren, passt. Es ist einfach eine Wucht, das bin ich nicht gewohnt. Und erst jetzt merke ich, wie mangelhaft sich eigentlich die 1D3 in dieser Hinsicht verhalten hat. Deren Fokus war zwar sehr schnell, aber eben lange nicht so beliebig reproduzierbar. Ich habe die Tage mal mit der 5D-II meiner Nichte herum gespielt, blinkendes Glas auf gut gedecktem Tisch, ich sag Dir: Ein KRAMPF!, am liebsten hätte ich das Ding in die Tonne gehauen. Aber ok, sie ist ja so stolz auf ihre Kamera, ich hab nichts gesagt. Den Eindruck zum Autofokus werden Dir Frank, Juan und Wolfgang aus dem Forum genau so bestätigen, sie haben alle frisch gewechselt.</p>
<p>- Die Optiken. Tja, ich hab Dir ja geschrieben, was ich mir da gegönnt habe. Im WW kannte ich so gute Qualität bisher nicht, und immerhin hatte (habe) ich das 16-35L (V1) und das 24-70L, beides keine Billigscherben. Beide, das Nikon 14-24 wie das 24-70 bieten nicht den geringsten Anlass, sich noch eine Festbrennweite in diesen Bereichen zulegen zu müssen, was ich von den Canons nicht sagen kann. Und [...] das 85 1.4 ist [...], wenn auch leider nicht ganz so lang, dafür aber  noch offener [als das Canon135L] &#8230;</p>
<p>Insgesamt stelle ich bei den Optiken auch fest, dass Schärfe und Fokus bei allen dreien auf den Punkt sitzen, und zwar beliebig reproduzierbar, und das, auch wenn ich es noch nicht mit sechs, sieben oder mehr Blendenstufen Kontrast ausprobiert habe, auch bei blinkenden Gläsern oder Chromreflexen. Bei meinen Canons war diese Präzision nicht so augenfällig der Fall, immer hatte ich das Gefühl, dass diese ab Werk und auch später nach mehrfacher Justage nie so richtig, und vor allem niemals hunderprozentig reproduzierbar gut funktioniert haben, schon gar nicht wenn das Motiv solche Reflektionen zeigte.</p>
<p>Und schließlich scheint es noch ein paar sehr grundlegende Unterschiede zwischen Canon und Nikon zu geben, die sich teilweise erst bei genauerer Betrachtung erschließen.</p>
<p>Offenkundig ist zunächst, dass die Canons viel mehr über Menüs gesteuert werden müssen, während ich bei den Nikons Knöpfe sehe, deren Funktion sich mir ohne Menühangelei anbietet, sehr schön. Und dann war es in den vergangen Jahren ja so, dass Nikon in Ermangelung solch guter Sensoren wie Canon andere Kaufargumente anbieten musste: Features, Features, Features: Die Ausstattung ist einfach überwältigend.</p>
<p>Da gibt es Blitzsteuerung per Body (wie ja jetzt auch in der 7D), eingebaute, programmierbare Intervallschaltung, GPS-Unterstützung ohne WFT, künstlichen Horizont, Mehrfachbelichtungen und vieles andere mehr, wovon Canoniere nur träumen können oder was teuer zugekauft werden muss.</p>
<p>Weniger offensichtlich ist, dass die Nikon-Modelle schon konzeptionell viel technischer kommen daher als die Canons. So ist es zum Beispiel möglich, abgesehen von der Belichtungskompensation um bis zu +/- 5 LW die Kamera ganz grundsätzlich knapper oder üppiger belichten zu lassen: Man kann den Belichtungsmesser des Bodies im 1/10 Blendenstufen kalibrieren, ohne das das in der Messkala angezeigt werden würde, also ein echte Kalibrierung nach persönlichem Geschmack.</p>
<p>Auch der Weißabgleich ist weit ausgefeilter als bei den Canons. So gibt es für Kunstlicht sieben verschiedene Einstellungen, und egal, welche WB man eingestellt hat: Sie ist über das zweite Einstellrad in Stufen zu fünf Mired fein einstellbar, einfach fantastisch. Und alles mehr oder weniger mit Daumen und Zeigefinger.</p>
<p>Ich könnte Dir hier noch ein paar Seiten mehr hinschreiben, aber es ist echt sinnlos. Man muss so ein Ding haben, und leider reicht ein Wochenende da nicht. Ich spiele jetzt seit 10 Tagen damit herum (natürlich leider nicht pausenlos), und entdecke immer noch nette Sachen. Das D700 Handbuch ist genauso knapp in seinen Erklärungen wie das der Canon 1D3 mit 225 Seiten. Und trotzdem kommt es auf statt dessen auf 472 Seiten. Ich meine, das sagt ja auch schon mal was &#8230;</p>
<p>Und die Bildqualität ist mit 12MP neuester Technologie über jeden Zweifel erhaben, also was will man mehr, ich bin to-tal happy!</p>
<p>Und Canon? Die Canons sind, sieht man mal vom AF der 1D3 und Canons Verhalten in dieser Sache ab, natürlich auch Sptzenklasse Kameras.</p>
<p>Aber die Nikons sind besser, jedenfalls für mich. Sie kommen meinen ganz persönlichen Wünschen einfach viel mehr entgegen als die Canons. Die mehr-MP-Politik Canons hat zweifelsfrei ihre Berechtigung, einfach deshalb, weil es möglich ist, mehr Auflösung zu produzieren. Und wenn sie irgendwann einmal 40 oder 60 MP anbieten, und das hardwareseitige Zusammenschalten mehrerer Pixel für hohe Qualität und mehr Geschwindigkeit erlauben, dann hätte diese hohe Auflösung im Bedarfsfalls ohne Zweifel auch ihren Reiz.</p>
<p>Aber erstens machen sie das aktuell schlicht nicht, und zweitens sind 12MP für meine Anwendungen, nämlich Monitor-Ansichten, Beamer-Projektion und XXL-Fotobuch Formate, völlig ausreichend. Weil ich nämlich bei der Aufnahme gestalte, und nicht hinterher erst den wichtigen Teil aus einer Aufnahme rauscroppen muss &#8230; <img src='http://hermanns.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Eins aber, und nun kommt die angekündigte Bemerkung, eins kann ich den Canons allemal bescheinigen: schön sind sie.</p>
<p>Eben echte Designerkameras <img src='http://hermanns.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
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		<title>Reizthema &#8220;AF der 1D mark-III&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 08:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>emax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Canon]]></category>
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		<description><![CDATA[Reizthema "Autofokus der Canon 1D Mark-III": Seit 2008 hat Canon mehrfach behauptet, den "root cause" für die 1D Mark-III Probleme gefunden zu haben, und jedes Mal jubelten alle Canon Fans "jetzt geht die Kamera perfekt". Dummes Zeug. Die wahren Gründe habe ich damals schon anders gesehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu o.g. &#8220;Reizthema&#8221; ein Beitrag, den ich bereits im Februar 2008 im DForum geschrieben habe. Seit dem hat Canon mehrfach behauptet, den &#8220;root cause&#8221; für die 1D Mark-III Probleme gefunden zu haben, und jedes Mal jubelten die Canon Fanboys &#8220;jetzt geht die Kamera perfekt&#8221;. Dummes Zeug. Bis heute ist das Thema für manche ein rotes Tuch. Warum die Leute so gereizt auf das Thema <em>&#8220;Autofokus der 1D Mark-III&#8221;</em> reagieren, ist aus meiner Sicht völlig klar. <span id="more-193"></span>Hier der Forumsbeitrag:</p>
<blockquote><p>Nicht der AF ist das Reizthema.</p>
<p>Vielleicht sind es die armseligen, kleinen Lämpchen, die sich angepisst fühlen, wenn jemand &#8220;ihre&#8221; Mark-III kritisiert. Oder die gleichen geistigen Habenichtse, die aufbegehren, wenn jemand etwa &#8220;Ihren&#8221; Golf für ein schlechtes Auto hält oder wenn jemand &#8220;ihre&#8221; Spoiler peinlich findet. Oder vielleicht diejenigen, die immer den längsten haben müssen, weil in Ihren Köpfen ansonsten kein Horizont vorhanden ist: die unterbelichteten geistigen Tiefflieger, die einfach nicht begreifen, dass alle die schlechten Nachrichten hier doch irgendeinen Grund haben müssen. Die Spiesser vielleicht, die es nicht verkraften, dass sie all die mühsam zusammengekratzen Kröten für eine Gurke ausgegeben haben &#8230; ?</p>
<p>Ich finde es schlicht unverschämt, wenn nicht schäbig, wie manche sich hier als Möchtegernprofis gegenüber den &#8220;dämlichen Unscharfknipsern&#8221; aufspielen.</p>
<p>Sollen denn die Unzufriedenen die Schnauze halten, bloss weil diejenigen, die &#8220;es nicht mehr lesen&#8221; wollen, vielleicht weniger kritisch sind ? Oder sie vielleicht nur deshalb keine Probleme mit der Mark-III haben, weil sie nie in den eigentlichen Arbeitsbereich dieser Kamera kommen, oder möglicherweise weniger anspruchsvoll sind? Oder sie einfach nur das Glück haben, eine für ihre Ansprüche ausreichend funktionierende Kamera erwischt zu haben?</p>
<p>Es ist bekannt, dass ich zu diesem Thema sehr kritisch bin. Es wäre für die &#8220;Friede-Freude-Eierkuchen&#8221; Fraktion aber vielleicht mal feststellenswert, dass ich das bin, obwohl ich mich bezüglich meiner eigenen Mark-III bisher nicht beschweren konnte, und das hier im Forum auch noch nie getan habe.</p>
<p>Es ist aber eine ausgesprochen unintelligente Annahme, dass die Kameras der Anderen in Ordung sein müssen, bloss deshalb weil die eigene funktioniert. Es mag ja sein, dass einige es nicht verknusen könne, dass &#8220;ihr&#8221; Kameramodell ein Problemgerät ist. Aber den betroffenen Mark-III Besitzern deshalb den Mund verbieten zu wollen, das ist das Letzte.</p>
<p>Im Gegenteil: ich finde, <strong>wir dürfen keine Ruhe geben</strong>, bis das Ding endlich das tut, was es soll, und zwar bei allen!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Das</span> ist mein Verständnis einer Community!</p>
<p><strong>Placebofix</strong> ?  <span style="color: red;">Nein danke</span> !</p></blockquote>
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		<title>Frag&#8217; das Forum</title>
		<link>http://hermanns.net/fotografie/forenwelt/frag-das-forum/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 14:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>emax</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frag das Fotoforum: warum die "Experten" nicht objektiv sind. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Was liegt näher, als bei einer Neuanschaffung diejenigen zu fragen, die es wissen müssen: Die Forengurus und Hobbyisten in den einschlägigen Foren des Internets. Je nach Forum kann die unreflektierte Adaption solcherorts erteilter Ratschläge für den Neuling jedoch schnell zur Täuschung auf Verlangen geraten.</span></p>
<p><span id="more-180"></span></p>
<p><img src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" border="0" alt="" width="1" height="1" align="bottom" /><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Dabei könnte der Erfahrungsschatz aus tausenden von Benutzereinträgen so eine wertvolle Ressource sein, wenn, ja wenn denn so ein Forum nicht aus Konsumenten bestehen würde, die es sich mit dem Kauf einer -teuren- Sache mitunter natürlich schwer machen, eben diesen Kauf nötigenfalls als Fehlentscheidung zu identifizieren. Menschlich ist das: Da kratzt einer mit Müh&#8217; und Not ein, zwei oder auch dreitausend Euro für eine Kamera zusammen und kann sich diese <em>endlich</em> kaufen &#8211; und dann stellt sich heraus, dass das Produkt doch Fehler hat, in mancherlei Hinsicht deutlich verbesserungswürdig wäre oder gar schlicht eine Fehlkonstruktion der Herstellers ist beziehungsweise dessen vollmundige Versprechungen bei weitem nicht erfüllt.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Und so stürzt sich der Neuankömmling vertrauensvoll auf das Votum der Forumsikone mit über dreitausend Beiträgen, oder die Aussage desjenigen, in dessen Signatur eine Ausrüstung im Wert von 10000 Euro gelistet ist: Die müssen es ja wissen, schließlich sind die schon seit Jahren im markenorientierten Forum und demzufolge der fraglichen Marke mindestens ebenso lange treu.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Nur leider verbergen sich in Wahrheit hinter solch fachkundig anmutenden Fassaden oft Identitäten, die schon auf Grund ihrer in Profilen und Signaturen zur Schau gestellten Statussymbole gar nicht anders können, als ihre eigenen Anschaffungen und darüber hinaus am besten auch sonst den größeren Teil der sonstigen Produkte des fraglichen Herstellers als besonders gut zu bezeichnen. Ob Kamera, Objektive, Konverter oder Ferngläser: alles top, na klar.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Lässt sich daraus nicht der Schluss ziehen, dass es nichts Dümmeres gibt, als in einem Forum zu fragen? Zumindest, wenn es ein markenorientiertes Forum ist?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Ein Argument immerhin könnte gegen diese These sprechen: Es finden sich auch negative Beiträge in den Foren, die müssten dem Fragenden doch zu denken geben? Doch meist werden solch kritische Schreiber dem Neuankömmling vom Forumsmob als Querulanten präsentiert, die nur rummeckern, stänkern und substanzlose Dummheiten verbreiten. Sie beschmutzen das Markennest und stören das positive Bild derer, die Aufgrund ihrer markenkompatiblen Haltung im Forum hohes Ansehen genießen. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Im Grunde ist es völlig logisch, dass, wer schon selber keine Kritik am teuer angeschafften Fetisch und Statussymbiol zu leisten vermag, das von anderen ganz sicher erst recht nicht akzeptiert, und das schon gar nicht öffentlich.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Nette Beispiele solcher Forendynamik finden sich zuhauf im „DForum“, jüngst lautete eine Frage zum Beispiel <strong><em>„d5 mak2 ein guter kauf ?“</em></strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Abgesehen davon, dass das fragliche Modell nicht </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>„d5 mak 2“</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> sondern </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>„5D Mark II</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">“ heißt, schien der Hilfesuchende auch sonst nur bedingt vertraut mit der Thematik zu sein, wollte aber trotzdem immerhin über 3000 Euro in ein </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>„Bandel“</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> mit passendem Objektiv investieren. Immerhin räumte er aber ein, nicht nur Gutes über die Kamera gehört zu haben. Ganz flugs wurde letzteres jedoch abgebügelt: </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>„Die Nörgelthreads würde ich an Deiner Stelle nicht überbewerten“ </em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-style: normal;">war gleich als erstes von einem der Forumsgurus zu lesen. </span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Nörgelthreads</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-style: normal;">, aha, Kritik = Nörgelei, und erledigt.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Ein anderer Fragesteller wollte wissen, ob denn hinsichtlich Bildqualität lieber die „5D Mark II“ oder doch besser eine „1D Mark III“ zu wählen wäre. Hier setzte sich das Spiel fort: meine an der „1D Mark III“ geübte Kritik (der Autofokus dieser Kamera ist nicht nur meiner Meinung nach eine Fehlkonstruktion) hätte ich nicht wiederholen sollen, denn sogleich wurde ich zurechtgewiesen: </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>„Brauchst es trotzdem immer wieder?!“, </em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-style: normal;">so wurde meine Anmerkung sogleich kommentiert. Sachliche Argumente? Fehlanzeige. Und ein anderer sekundiert: </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>„Wie oft haben wir schon festgestellt, dass du ohne ernst zunehmende Erfahrung mit den aktuellen 1D(s) III Kameras hier über diese Kameras am rumzicken bist und damit jegliche sinnvolle Diskusion darüber abwürgst?“</em></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-style: normal;">Nicht zu fassen: Ich besitze diese Kamera schon seit langem, aber so kann man es machen, man muss nur den „Kontrahenten“ als Idioten ( </span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>„ohne ernstzunehmende Erfahrung“</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-style: normal;">) und Querulanten („rumzicken“, „abwürgen“ …) darstellen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-style: normal;">Das ist Forumsmobbing in Reinstkultur. Was sind das nur für kleine Lämpchen, Kritik am Fetisch verkraften sie nicht. Aber da kann man nix machen. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-style: normal;">Zur o.g. Frage „</span></span><strong><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-style: normal;">d5 mak2 ein guter kauf ?“</span></span></strong><strong><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;"> gab es übrigens in der Zwischenzeit ein dem Beratungsniveau des Forums angemessenes Resümee, hier ist es:</span></span></span></strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„<span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em><strong>sooo halte sie nun endlich in händen <img src='http://hermanns.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  jaaaaa definitiv ein guter kauf &#8230; jetzt muß nen neuer rechner her hahahah ne raw datei in nen tif umgewandelt 120 mb hohoho wie geil ist das denn <img src='http://hermanns.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> “</strong></em></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;">Na also, wer sagt&#8217;s denn: Frag&#8217; das Forum!</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;"><br />
</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;">PS: Schreibfehler in Zitaten sind original übernommen</span></span></span></p>
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		<title>Canon 5D Mark-II: wie wasserdicht ist diese Kamera?</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 08:51:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>emax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Canon]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Hersteller]]></category>
		<category><![CDATA[5D Mark II]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die in der Überschrift genannte Frage findet sich in Fotoforen rund um den Erdball wieder und wieder. Man fragt sich, warum die Leute nicht einfach die Herstellerspezifikation hierzu nachschlagen. Die Antwort ist einfach: weil es keine gibt.</p> <p>Und das hat Methode. Wenn man nämlich mal genauer nachforscht, was es mit der Wetterfestigkeit und dem Wasserschutz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die in der Überschrift genannte Frage findet sich in Fotoforen rund um den Erdball wieder und wieder. Man fragt sich, warum die Leute nicht einfach die Herstellerspezifikation hierzu nachschlagen. Die Antwort ist einfach: weil es keine gibt.</p>
<p><span id="more-142"></span>Und das hat Methode. Wenn man nämlich mal genauer nachforscht, was es mit der Wetterfestigkeit und dem Wasserschutz dieser und anderer Kameras auf sich hat, erlangt man nur in einem Punkt Gewissheit, nämlich dem. dass einen Canon und die anderen Hersteller bewusst im Ungewissen lassen. Andernfalls müssten diese nämlich für etwaige Schäden wegen schlecht sitzender oder unzureichender Dichtungen geradestehen.</p>
<p>Aber sehen wir doch mal etwas genauer nach:</p>
<div id="post_message_1342134"><em>&#8220;As a result, the EOS 5D Mark II now has dust and water resistance that is almost equal to that of the EOS-1N—Canon’s top-of-the-line professional 35mm SLR for most of the 1990’s.&#8221;</em></p>
<p><a href="http://www.usa.canon.com/dlc/controller?act=GetArticleAct&amp;articleID=1787" target="_blank">Canon Whitepaper zur 5D2</a>, Seite 33 unten. &#8220;Na also!&#8221; frohlockt da der willige Käufer!</p>
<p>Denn wenn schon mit der Wasserfestigkeit einer 1N geworben wird, die ja mithin Canons <em>&#8220;top-of-the-line professional 35mm SLR for most of the 1990’s&#8221;</em> war, dann kann das ja eigentlich nur bedeuten, dass Regenwasser einer 5D2 nicht allzuviel anhaben kann.</p>
<p>Genau das ist aber der -für das Image dieser Kamera nicht ganz unpraktische- Trugschluss des unbedarften white-paper Konsumenten: zur 1N gibt es exakt die gleichen konkreten Angaben zur Wasserdichtigkeit wie zu meiner A710, nämlich gar keine.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Das</span> ist Marketing at its best.</p>
<p>Und sogar diese null-Aussage wird noch etwas abgeschwächt: &#8220;almost&#8221; steht da nämlich, nachzuschlagen in Canons &#8220;Dictionary &amp; Guide To Law-Proof Marketing&#8221;, welcher natürlich offiziell gar nicht existiert. <img class="inlineimg" title="Blinzeln" src="http://www.dforum.net/images/smilies/wink.gif" border="0" alt="" /></p>
<p>Das entspricht insgesamt exakt dem, was ich bei allen Publikationen zur 5D2 (und beim Canon Marketing im Allgemeinen) wahrnehme: geschickt gestreute Halbinformationen zu den Dingen, die zwar vom Markt nachgefragt werden aber von Canon nicht bedient werden können. Auch meine Nachforschungen zu den &#8220;10mm Niederschlag in 3 Minuten&#8221;, die sowohl <a href="http://www.dforum.net/showpost.php?p=1227794&amp;postcount=500" target="_blank">in diesem Forum</a> als auch bei <a href="http://www.fredmiranda.com/forum/topic/688288/4#6182974" target="_blank">FM</a> als auch bei <a href="http://www.dpreview.com/reviews/canoneos5dmarkii/" target="_blank">dpreview</a> als auch bei robgalbraith oder bei <a href="http://photography-on-the.net/forum/showpost.php?p=6813766&amp;postcount=1" target="_blank">Photography on the Net</a> auftauchen bleiben erstaunlich ergebnislos: zwar kennt die halbe Web-Welt diese Zahlen, aber faktisch sind sie nirgendwo offiziell veröffentlicht worden. Perfektes Marketing eben: Legendenbildung ohne Hersteller- und Haftungsverpflichtung.</p>
<p>Da muss man sich fragen: warum wohl? Wäre die Kamera wirklich so resistent gegen Wettereinflüsse, wie ein Grossteil der Öffentlichkeit offenkundig glaubt, müssten sich dazu ja auch verbindliche Angaben seitens des Herstellers finden lassen.</p>
<p>Genau die gibt es aber nicht. Und damit ist die Frage in der Überschrift dieses Artikels für mich eigentlich beantwortet.</p></div>
<p><!-- / message --> <!-- sig --></p>
<div>__________________</div>
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