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	<title>hermanns.net &#187; Kurztest</title>
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	<description>... wieder da!</description>
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		<title>Nikon D5000, die Knuffige: Ein Kurztest</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 12:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>emax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Nikon]]></category>
		<category><![CDATA[D5000]]></category>
		<category><![CDATA[G11]]></category>
		<category><![CDATA[Kompakte]]></category>
		<category><![CDATA[Kompaktkamera]]></category>
		<category><![CDATA[Kurztest]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nikon D5000 sollte meine Canon G11 ersetzen, was Ihr zum Teil auch gut gelingt. Zusammen mit dem DX 16-85 VR eine knuffige Begleiterin für sicher 90% meiner fotografischen Bedürfnisse. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit etwa drei Wochen bin ich Besitzer einer Nikon D5000, ausgerüstet mit einem Nikkor DX 3,5-5,6/16-85 VR. Ich hatte einen Ersatz für meine Canon G11 gesucht. Hier ist die Antwort  darauf, ob das geglückt ist und welche ersten Eindrücke ich von der  Kamera habe.</p>
<p><span id="more-246"></span></p>
<ul>
<li>Die Kamera ist zusammen mit dem Objektiv am besten mit dem Wort  &#8220;knuffig&#8221; zu beschreiben, also kompakt und angenehm in der Hand zu  halten und zu verwenden.</li>
<li>Ein kompletter Ersatz für eine Kompakte ist das definitiv nicht.</li>
<li>Trotzdem verringern sich die Einsätze meiner G11 deutlich, weil ich  jetzt auch mal die D5000 mitnehme, wo ich sonst die G11 mitgenommen  hätte.</li>
<li>Das Sucherbild ist dem einer Kompakten natürlich haushoch überlegen,  und aus meiner Sicht für den gedachten Einsatzzweck als gut zu  bezeichnen. Alle wichtigen Informationen werden angezeigt und sind gut  lesbar, die Größe geht in Ordnung. Die einblendbaren Gitterlinien sind  ein dickes Plus.</li>
<li>Mit der Bildqualität bin ich sehr zufrieden. Möglicherweise muss ich  an den Standardeinstellungen für den Bildstil noch ein bisschen drehen,  die ooc-Bilder sind vielleicht ein wenig kräftig abgestimmt. Das ist  natürlich Geschmackssache und in manchen Fällen gefällt mir das sogar  ganz gut. Meine Absicht war es, die G11 durch etwas Besseres zu  ersetzen, und das ist -auch hinsichtlich der Ergebnisse- auf jeden Fall  gelungen.</li>
<li>Das Rauschen ist natürlich höher als etwa bei der D700, aber es ist  deutlich geringer als bei der G11 und damit absolut zufriedenstellend.  Die guten Bildergebnisse sind klarerweise auch dem guten Sensor der D90  zu verdanken.</li>
<li>Die Reaktionszeiten und die Geschwindigkeiten (Einschalten,  Fokussieren, Auslösen etc.) sind DSLR-Niveau, kein Vergleich zu einer  Kompakten.</li>
</ul>
<p>Insgesamt eine gute Entscheidung. Alle wichtigen Dinge, die ihre  großen Schwestern auch können, kann die D5000 im Wesentlichen auch, auch  wenn die &#8220;großen&#8221; das teilweise natürlich etwas besser machen. Das  Fotografiergefühl entspricht dem einer DSLR, es hat nichts mit der  Trägheit und dem Gefummel einer Kompakten zu tun. Dafür ist die Lösung  auch größer und schwerer &#8211; aber immer noch gut tragbar, auch auf dem  Sonntagsspaziergang. Die Kamera bringt es &#8220;vollgetankt&#8221;, also mit dem o.g. Objektiv, Objektivdeckel, Gurt, Akku und  Speicherkarte auf 1170 Gramm, soviel wie das ein  oder andere Objektiv an der D700 alleine hat.</p>
<p>Das Schwenkdisplay macht Laune, nur der langsame Kontrastautofokus trübt  das Bild ein wenig. Trotzdem finde ich das für statische Motive sehr  brauchbar.</p>
<p>Schön ist, dass man die D5000 auch mal jemandem in die Hand drücken  kann, ohne viel erklären zu müssen. Grüne Automatik und es klappt.  Außerdem sind die Motivprogramme für die Restfamilie eine ganz gute  Hilfe.</p>
<p>Die Software ist modern, und mit dem Info-Display über die <em>&lt;Info&gt;</em> Taste sind alle Einstellungen, für die es an anderen Kameras eigene  Knöpfe gibt, schnell geändert. Der Mangel an Direktknöpfen wird so nach  kurzer Eingewöhnung sehr gut ausgeglichen. Schwer zu verstehen ist  allerdings, dass die Taste <em>&lt;Info&gt;</em> eigentlich doppelt vorhanden ist.  Der zusätzlich vorhandene Doppelgänger auf der Kameraoberseite ist  überflüssig und sollte programmierbar gemacht werden, das wäre ein  echtes Plus.</p>
<p>Es macht Spass, mit der D5000 zu hantieren und wie mit jeder anderen &#8220;echten&#8221; DSLR zu fotografieren. Sicher wird die G11 nun deutlich  seltener verwendet werden, aber auch die D700 dürfte das ein oder andere  mal zu Gunsten der D5000 im Schrank bleiben. Mit dem 16-85VR habe ich  ein wertiges und leistungsfähiges Objektiv gefunden, welches nicht zu  schwer ist und sicher 90% aller Anforderungen abdeckt. Es scheint die  D5000 Anfangs ein klein bisschen kopflastig zu machen, aber daran hatte  ich mich schon am ersten Tag gewöhnt, es ist nicht störend.</p>
<p>Zusammenfassend eine Lösung die richtig Spass macht, und nicht nur als  Einsteigerkombination sondern trotz meiner verwöhnten D700 Ansprüche  auch für mich eine richtig gute Figur macht.</p>
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		<title>Die Canon G11, der erste Eindruck ist zwiespältig</title>
		<link>http://hermanns.net/fotografie/die-canon-g11-der-erste-eindruck-ist-zwiespaltig/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 18:29:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>emax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Canon]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[G11]]></category>
		<category><![CDATA[Kurztest]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Seit heute bin ich im Besitz einer Canon G11, zu der ich heute erste Eindrücke sammeln konnte. Und die sind zwiespältig.</p> Lieferumfang: Ein kleines Schächtelchen mit Kamera, Akku, Ladegerät, Riemen, einer Kurzanleitung, CD, USB-Kabel, einem AV-Kabel &#8211; und das war&#8217;s. Handbuch? Fehlanzeige. Das darf der Kunde, der nach dem Willen Canons dafür knapp 600 Euro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute bin ich im Besitz einer Canon G11, zu der ich heute erste Eindrücke sammeln konnte. Und die sind zwiespältig.<span id="more-200"></span></p>
<ul>
<li><strong>Lieferumfang:</strong> Ein kleines Schächtelchen mit Kamera, Akku, Ladegerät, Riemen, einer Kurzanleitung, CD, USB-Kabel, einem AV-Kabel &#8211; und das war&#8217;s. Handbuch? Fehlanzeige. Das darf der Kunde, der nach dem Willen Canons dafür knapp 600 Euro auf den Tisch legen soll, sich selber ausdrucken und dann binden lassen. Alternativ empfiehlt sich auf Spaziergängen die Mitnahme eines Laptops, damit man im Zweifel auf der CD nachsehen kann, was nicht in der Kurzanleitung steht. Na toll. Haben die sie noch alle? Das ist eine Frechheit, in echtem Geld hat man immerhin deutlich über 1000 DM für den Spass hinzulegen.</li>
<li> <strong>Anfassgefühl:</strong> eher gemischt. Teile der Kamera wirken hochwertig, andere dagegen sind schlicht schieres Plastik. Das schmälert den guten Eindruck enorm.</li>
<li> <strong>Handlichkeit:</strong> Die Kamera ist etwas kleiner als ich erwartet hatte, das ist zunächst mal gut. Allerdings lässt sie sich schlecht halten: es gibt keinen Griffwulst wie z.B. bei der A710. Ich habe solche Kritik früher immer für Blödsinn gehalten &#8211; weil ich eben stets Kameras hatte, die gut in der Hand liegen. Das ist bei der G11 definitiv nicht so, man hat kein sicheres Gefühl damit. Die Kamera wirkt überdies ziemlich kopflastig, was offenkundig an der Ausführung des Objektivs liegt, da wurde nicht am Material gespart.</li>
<li> <strong>Ergonomie:</strong> Das Gehäuse ist über und über mit Knöpfen und Drehrädchen bedeckt, was für den schnellen Zugriff auf viele Funktionen durchaus nützlich ist. ISO-Verstellung per Einstellrad, Modus (Av/Tv etc.) ebenso, und auch die Belichtungskorrektur ist per Rädchen schnell gemacht, sehr schön. Außerdem gibt es einen programmierbaren Button, insgesamt eine recht vollständige Ausstattung an Bedienelementen. Das hat aber auch einen gravierenden Nachteil: Man weiß gar nicht, wo man seine Finger zum Halten hin tun soll, fast mit Sicherheit drückt man dabei unbeabsichtigt irgendeinen Knopf. In Verbindung mit dem fehlenden &#8220;Griff&#8221; ist das durchaus ein Problem- Ob ich mich daran gewöhnen kann wird sich zeigen.</li>
<li> <strong>Display:</strong> Das Schwenkdisplay entschädigt natürlich für die o.g. Schattenseiten. Ich hatte mir schon immer eine Kamera mit so einem Display gewünscht, nur war so etwas in Verbindung mit IS von Canon nicht zu bekommen, die G11 bietet es endlich.</li>
<li> <strong>Stromversorgung:</strong> ein dickes Ärgernis, statt Eneloops wieder ein Spezialakku. Wie lange der hält weiß ich noch nicht, aber ich kann in keinem Fall von meinem meist mitgeführten Energievorrat in Form von Eneloops profitieren, und das geht mir schon gehörig auf den Senkel.</li>
<li> <strong>Blitz:</strong> das eingebaute Blitzchen ist für Notfälle durchaus besser als es aussieht. Sehr schön ist der zusätzliche Blitzschuh.</li>
<li> <strong>Menüs:</strong> Die Software ist sehr umfangreich und wartet mit jeder Menge angenehmer und überraschender Möglichkeiten auf. Es finden sich aber immer noch Canon-typische Umständlichkeiten, aber &#8220;schön&#8221; ist das alles auf jeden Fall: Animierte Bilderanzeige, farblich gut abgestimmte Menüs und gut ablesbare Anzeigen und Fonts machen die Benutzung sehr angenehm.</li>
<li> <strong>Anzeigen:</strong> Da müssen wir uns bei den <a title="CHDK" href="http://chdk.wikia.com/wiki/CHDK">CHDK</a> Leuten bedanken: Ganz offensichtlich hat Canon sich eine Menge von den Hackern abgeguckt, und bietet jetzt  endlich auch CHDK-Features wie Live-Histogramm, Batteriestandsanzeige und teilweise konfigurierbare Displayanzeigen z.B. mit Symbolen für den Weißabgleich und viele andere nützliche Einstell-Informationen. Wüsste ich es nicht besser, würde ich glauben, die neueste Version von CHDK liefe auf der G11, es sieht teilweise auch sehr ähnlich aus.</li>
<li> <strong>Bildqualität:</strong> nicht zufrieden war ich heute auf den ersten Blick mit dem automatischen Weißabgleich unter bewölktem Himmel. Aber wenn man selber Hand anlegt, entstehen sehr ansprechende Aufnahmen hoher Qualität, und darauf kommt es letztlich an. Zum Rauschen kann ich noch nicht viel sagen.</li>
<li><strong>Geschwindigkeit:</strong> Sie ist nach dem Einschalten schnell da. Ansonsten würde ich die Geschwindigkeit (Auslöseverzögerung, Zwangspause zwischen zwei Aufnahmen) als akzeptabel bezeichnen, Begeisterung kommt nicht auf, aber man kann damit gut leben. Eine Serienbildfunktion die den Namen auch verdient hätte gibt es nach meiner Auffassung nicht. Aber das muss eine Kompaktkamera m.E. auch nicht bieten, nur hätte man konsequenterweise besser auf die Einstellung für Serienbildaufnahmen verzichten sollen.</li>
<li><strong>Merkwürdig:</strong> Es scheint nach der Aufnahme offenkundig nur in der grünen Vollautomatik eine Bilderrückschau zu geben. In allen anderen Betriebsarten muss man nach der Aufnahme erst umständlich den Wiedergabeknopf drücken, um sein Bild zu sehen, ohne diese Aktion tut sich auf dem Monitor &#8211; gar nichts, es bleibt das Sucherbild. Hallo? Da hat Canon sich aber angestrengt, und tatsächlich doch noch eine weitere Möglichkeit gefunden, einem das Leben schwer zu machen, was soll der Scheiß? <em>(siehe Nachtrag unten)</em></li>
<li> <strong>Fazit:</strong> Die Kamera hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Während meine A710 wesentlich solider daherkommt und wie aus einen Guss wirkt, hält die G11 dieses Niveau nicht auf allen Ebenen durch. Sie liegt auch bei weitem nicht so gut in der Hnd wie die A710. Dafür spürt man aber, dass man es mit einer neuen Kamerageneration zu tun hat: Eine wesentliche modernere Software, das Klappdisplay und die Bildqualität sind die großen Stärken der G11. Sie ist angesichts einiger Plastikteile, des fehlenden Handbuchs und einiger anderer Unstimmigkeiten fraglos deutlich überteuert, und wäre auch zu einem geringeren Preis nicht uneingeschränkt empfehlenswert. Wenn man der G11 noch eine Bilderrückschau in allen Betriebsarten spendiert  &#8211; denn wo sonst liegen die großen Vorteile der Digitaltechnik, wenn nicht in sofortiger Begutachtung des Ergebnisses? &#8211; wenn man das nun noch mit AA-Akkus, einem durchgängig robusten Gehäuse und besserer Handlichkeit kombiniert, dann wäre die G11  fast perfekt.</li>
</ul>
<p>Aber Canon ist eben nicht perfekt.</p>
<p>Ob ich sie noch mal kaufen würde? Ich bin mir nicht sicher.</p>
<p><strong>Nachtrag</strong> (15. November 2009) : Nach einem Reset auf Werkseinstellungen lässt sich die Bilderrückschau in allen Modi wieder aktivieren. Laut Handbuch ist die Verfügbarkeit dieser Einstellung von der &#8220;Registrierung&#8221; des jeweiligen Modus abhängig, und kann deshalb &#8211; abhängig von der genannten &#8220;Registrierung&#8221; &#8211; also auch deaktiviert sein, was wohl bei meiner G11 der Fall war. Allerdings habe ich bislang nicht heraus bekommen, wie eine solche Blockade wieder rückgängig gemacht werden kann.Das CD-Handbuch lässt an dieser Stelle sehr zu wünschen übrig.</p>
<p>Aber immerhin zeigt der Monitor jetzt nach jeder Aufnahme sofort das Ergebnis an. Alles andere wäre auch inakzeptabel gewesen.</p>
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